Kontakt   Impressum   Startseite

AFFENTALER

WINZER

Vorsprung durch Klima und Erfahrung

In Affental (Bühl / Baden) wurden im Weinbau schon etliche Meilensteine gesetzt. Vor über 700 Jahren kultivierten im Kloster Lichtental die Zisterzienser Nonnen Wein und vor genau 100 Jahren wurde in Bühl die Winzergenossenschaft, respektive deren Vorläufer, gegründet. Damals sahen 24 Winzer im Naturweinbauverein Affental ihre Chance um sich besser am Markt behaupten zu können. Ein zweiter Meilenstein für Baden. Heute wird Affentaler Wein in der ganzen Republik getrunken, ja sogar die Lufthansa schenkt ihn aus. Förderlich für die Bekanntheit des Weines ist natürlich auch sein Name: In der Ortenau läutete einst eine kleine Kapelle das "Ave Maria". Der Volksmund nannte ihr Tal liebevoll "Ave-Tal", woraus im Laufe der Zeit "Affental" wurde. Der Name hat dem Wein gutgetan, genauso wie die lebendige Tradition und die Winzergenossenschaft.
"Unsere Primus Weine sind für die Gastronomie gedacht. Mit der strukturierten Säure sind sie sehr gute Essenbegleiter."
Dr. Ralf Schäfer, Geschäftsführer der Affentaler Winzer.
"Wir haben 950 Winzer auf manchmal sehr kleinen Parzellen", berichtet Geschäftsführer Dr. Ralf Schäfer. Er weiß, dass dieser außergewöhnliche Einsatz etliche herausragende Qualitätslagen sichert, die anderswo vielleicht schon längst aufgegeben worden wären. Kleine und steile Rebstücke sind zwar schön für den Wein, sind aber schwer zu bewirtschaften. Ein anderer Glücksfall ist das Klima. Eine Woche früher als anderswo in der Ortenau beginnt in Bühl der Frühling. Die Bilderbuchlandschaft aus Wiesen, Wäldern und Weinbergen – ein über zehn Kilometer langes Band –blüht im besten Sinne des Wortes auf. Die Gründe für dieses Phänomen sind denkbar einfach: Die südwestlich ausgerichteten Weinberge sind weit ins Rheintal vorgelagert und bekommen prächtig Sonne ab. Gleichzeitig stimmen Regen und Wind. Auch wenn ein Sommer mal brütend heiß wird, trocknen in Bühl die Trauben nicht aus. Ideale Bedingungen für die beiden Hauptrebsorten Riesling und Spätburgunder.

Eine weitere Komponente für die blühende Weinkultur findet sich im Weinkeller wieder, wo Kellermeister Leo Klär das Sagen hat. Seine Linie und Philosophie geht unter dem Namen "SLK –Selection Leo Klär" in alle Welt. "Ich stehe mit meinem Namen für das Produkt", verdeutlicht Leo Klär seinen Qualitätsanspruch. Ein weiterer Name, den man sich unbedingt merken muss, ist die Primus- Linie, für die nur Trauben verwandt werden, die sich durch eine besonders hohe Reife und ein überdurchschnittlich hohes Mostgewicht auszeichnen. Primus sind Selektionsweine, also Qualitätsweine und Spätlesen. Rotweine aus dieser Linie werden behutsam im Holzfass ausgebaut, das Holz soll nur den Geschmack abrunden, mehr nicht. Wie das gelingt, wissen sie schon seit langem, denn die Winzergenossenschaft hat seit 1978 –dritter Meilenstein –Erfahrung mit Barrique. Aber auch der Weißwein kann sich sehen lassen. Erst vergangenes Jahr wurde der Riesling aus der Primus Linie bei der Badischen Weinprämierung zum besten trockenen Riesling Badens  gekürt und auch "Der Feinschmecker", "Gault Millau" und Eichelmann empfehlen die Weine der Affentaler Winzer.