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BURKHEIMER

WEINE

Kleines Burkheim, große Weine

Schöner leben in Burkheim. Im Städtchen befinden sich Schlossruine und Fachwerkhäuser, malerische Winkel und enge Gässchen, dazu eine wunderbare Landschaft mit Blumenwiesen, Kastanienwäldern und einem Klima fast wie am Mittelmeer: Wer bei uns die Smaragdeidechse sehen will, der muss in den Kaiserstuhl. Das kleine, aber geschichtsträchtige Burkheim lebt nicht nur vom Tourismus, sondern mit und vom Wein. Bereits 1924 haben sich 44 Winzer zu einer Winzergenossenschaft zusammengetan, heute sind es ca. 70 Winzerfamilien. Es geht familiär zu, jeder kennt jeden, und das Ziel der Burkheimer ist so deutlich wie das große "B" auf dem Etikett: hervorragenden Wein zu schaffen. Zur Burkheimer Erfolgsgeschichte zählt auch die Lage Feuerberg.
"Als kleine Winzergenossenschaft haben
wir nur eine Chance, und das ist Qualität."
Gert Schmidt, Geschääftsführer Burkheimer Weine
Der Name spricht Bände, denn der Feuerberg besteht aus erkaltetem Vulkangestein und bietet demnach das, was man einer sehr guten Weinlage gerne andichtet: Glut und Mineralität. Das sind die besten Grundlagen für außergewöhnliche Weine mit komplexer Tiefenstruktur. Zum Beispiel werden die typischen Spätburgunder-Aromen wie Waldbeeren und Wildkirsche als reifer und voller im Geschmack wahrgenommen. Diese Mineralität wird wie ein Schatz gehegt und gepflegt, und statt auf Masse wird auf Klasse gesetzt. "Als kleine Winzergenossenschaft haben wir nur eine Chance, das ist die Qualität", sagt Geschäftsführer Gert Schmidt. So wird konsequent das gemacht, was guten Wein verspricht. Ertragsreduzierung für Spitzenweine: 50 Liter Wein per Ar. Dazu eine Traubenreduzierung auf zehn Trauben pro Stock. So bekommen Burgunder, Pinot blanc, grüner Silvaner, Scheurebe und Sauvignon blanc genau das, was sie brauchen: Luft und Sonne. Jeder herbstliche Niederschlag ist da nur halb so schlimm, denn Sonne und Wind vertreiben die Feuchtigkeit. Auf den besten Lagen wachsen sogenannte "alte Reben", das sind Rebstöcke, die mindestens 25 Sommer gesehen haben und von denen die besten Selektionsweine kommen. Zudem wird ein umweltschonender Weinbau betrieben, ohne Gift, die Natur dankt es sichtlich. Da hängen herrliche Trauben am Stock! Die Achtsamkeit und Sorgfalt wird im Weinkeller unter dem jungen Kellermeister Dominik Schweizer fortgeführt. Weinen, die in Barrique eingelagert werden, lässt man 15 Monate Zeit, um ihr Aroma zu vollenden. So werden Mineralität und Frucht durch eine dezente Note Tannin ergänzt, welche dem (Wein)körper eine zusätzliche samtene Geschmeidigkeit gibt. Die stolze Geschichte Burkheims lässt man in den Wein miteinfließen, so trägt eine Rotwein-Komposition den Namen Lazarus –nach dem kaiserlichen Feldherrn Lazarus von Schwendi (1522 –1583), der zu Burkheim residierte. Auch Weine ohne großen Namen sind –im doppelten Sinne –ausgezeichnet. Der graue Burgunder (2007er Feuerberg) wurde bei der DLG-Prämierung 2008 mit der Goldmedaille prämiert, ebenso der Spätburgunder-Rotwein (2007er Schlossgarten) sowie der Scheurebe-Eiswein (2007er Feuerberg). Die 2008er-Lese steht dem in nichts nach. Das Konzept des "Klein, aber fein" geht auf, in Burkheim entstehen auf Vulkanböden Weine mit Glut und Wir-Gefühl.